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Mittwoch, 1. März 2006 Mag. FH in Zukunft ohne FHGeschrieben von MS in Fachhochschulen Österr.Kommentare (4) | Trackbacks (2) Die ewige Diskussion zwischen Uni-Absolventen und FH-Absolventen über das Führen des Zusatzes FH im Titel ist seit gestern Geschichte. Mit den Stimmen von ÖVP, FPÖ/BZÖ und SPÖ wurde im Nationalrat beschlossen, daß das Tragen des Zusatzes FH ab sofort nicht mehr verpflichtend ist! "Zusatz "FH" bei Fachhochschul-Abschlüssen nicht mehr verpflichtend" berichtet derstandard.at (01.03.2006) über diesen aktuellen Beschluss. Erst vor wenigen Tagen hatte der Nationalratsabgeordnete Erwin Niederwieser angekündigt, einen Antrag zur Streichung des FH im Fachhochschul-Titel in den Nationalrat einzubringen. Gestern wurde die Änderung dann schon beschlossen.
Dass mit dieser Entscheidung nicht alle Seiten glücklich sind, ist wohl nachvollziehbar. Aus diesem Grund gibt es derzeit auch gewisse Meinungsverschiedenheiten zwischen Unis und Fachhochschulen, die die alte Diskussion doch wieder aufleben lassen. Die aktuelle Befragung auf derstandard.at mit dem Titel "Gleichtwertigkeit für FH-Abschlüsse" zeigt, wieviel Emotion in dieser Diskussion steckt. Vor allem wenn man sich die Kommentare unter der Abstimmung genauer ansieht. Auch wir haben heute (07.03.3006) eine Befragung zu diesem brandheißen Thema online gestellt und freuen uns auf zahlreiche Teilnahme. Diese finden Sie entweder auf der Startseite von www.skripten.at (links unten) oder direkt im Unterpunkt Befragung.
Kommentare
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Bei manchen Studiengängen kann ich die Gleichstellung akzeptieren ... speziell in den technischen Disziplinen ist diese jedoch in keinerlei Hinsicht gerechtfertigt - hierbei studiert man an Technischen Universitäten im Schnitt doppelt so lange!!.
Für mich als zukünftigen Absolventen einer TU bedeutet die Gleichstellung meiner Ausbildung mit einem Lehrgang eine klare Abwertung - doch der Wahnsinn geht ja noch weiter: Jetzt plant man schon DI (FH) - Kurse (Dauer 4 Semester). Nur im Interesse der Akademikerquote des Landes zu handeln halte ich nicht für konstruktiv, die ,Akademiker' sollten auch was können .... ansonsten wäre ich für die Überreichung eines akademischen Grades prinzipiell nach dem Ablegen der Schulpflicht (das würde dann die Quote vermutlich optimieren). Mfg Andreas Hast du bei deiner Kritik an die Studiendauer an FH's auch daran gedacht, dass FH-Studenten im Durchschnitt pro Semester 32 Wochenstunden Vorlesungen, und nebenbei noch ca. 10 Stunden pro Woche für diverse Projetstudien, und Protokolle aufwenden?
Ich sage nicht das ich mehr mache wie jemand an einer FH ... alles in allem haben beide ungefähr eine 36h-Woche - der eine sitzt halt hinter der Schulbank, der andere mehrheitlich von zu Hause aus .....
obwohl ich mich nicht als faul sehen würde bin ich im 7. Jahr (Bauing.wesen) - d.h. doppelte Zeit bei gleicher Leistung/Zeiteinheit = doppelter Aufwand = selber Grad !?? Das mit den ak.Graden ist nichts Neues, wenn man bedenkt, dass man in einigen Uni-Studien praktisch fürs brav Sein, und wer weis, was fürs belesen Sein einen Grad bekommen kann.
Sogar ein Doktorat kann man so absitzen, oder runter schreiben. Viele können eben nur das. Eloquent, vielleicht 2 Sprachen. TU ist immer von allen anderen zu unterscheiden. Leider bewahrheitet sich gerade in Österreich folgendes: Viele studieren nur, damit sie nichts arbeiten müssen. Kommentar schreiben
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