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Montag, 27. Februar 2006 Unter allen postgraduellen Abschlüssen (Postgraduate) ist der MBA (Master of Business Administration) der weltweit bekannteste Titel. Während der MBA ursprünglich aus der amerikanischen Hochschullandschaft stammt, erfreut er sich in den letzten Jahren auch in Europa und vor allem in den deutschsprachigen Ländern erhöhter Aufmerksamkeit. Auf diese erhöhte Nachfrage nach MBA-Abschlüssen reagierten die Universitäten und Privaten Bildungseinrichtungen mit immer neuen MBA-Programmen. Leider führte dies zu einer fast inflationären Verwendung des Titels MBA, sodaß man heute in Deutschland oder Österreich schon fast an jeder Ecke einen MBA-Abschluß machen kann.
Wichtiger als die Tatsache einen MBA-Titel sein Eigen zu nennen ist aber die Frage WO man diesen erworben hat. Und hier trennt sich ganz schnell die Spreu vom Weizen. Es zahlt sich also durchaus aus, sich vor der Bewerbung bei einer der zahlreichen MBA-Schmieden deren jeweilige Platzierung in einem anerkannten internationalen Ranking (z.B. Business Week) anzusehen. Wenn es also um die "Verwertbarkeit" von MBA-Abschlüssen geht, dann haben US-amerikanische Business Schools immer noch die Nase vorne, auch im internationalen Ranking der Financial Times. Allerdings liegen die bekannten und berühmten Business Schools auch bei Kosten ganz weit vorne. Wer sich also überlegt, eine MBA-Ausbildung zu beginnen, sollte sich auch überlegen, ob nicht das Unternehmen einen Teil zu den Kosten beitragen könnte. Beispiele von Unternehmen, die sich an den MBA-Kosten beteiligen findet man in "Wo Arbeitgeber MBA's finanzieren" (derstandard.at). Voraussetzung für einen echten MBA ist meist ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine gewisse Zeit an Berufserfahrung. Desweiteren müssen MBA-Bewerber für die Aufnahme an einer amerikanischen Business School neben dem GMAT (Graduate Management Admission Test) auch den TOEFL (Test of English as a foreign language) bestehen. Neben den amerikanischen Business Schools gibt es auch in Europa einige renommierte Business Schools. Auch hier empfiehlt sich ein Blick auf ein Ranking bevor man die anstrengende Prozedur der Bewerbung auf sich nimmt. Bei den Arten von MBA-Programmen unterscheidet man zwischen "Junior MBA" (2-5 Jahre Berufserfahrung) und "Executive MBA" (5 und mehr Jahre Berufserfahrung). Da die überwiegende Anzahl der MBA Programme Junior MBA-Programme sind, wird hierbei das Junior meist weggelassen. "MBA and EMBA - Different creatures from the same stable" (ft.com) beschreibt sehr gut den Unterschied zwischen den beiden Arten. Weitere Informationen zum Thema MBA finden Sie bei unserer Partnerseite mba-studium.net. Aktuelle News rund um MBA gibt es regelmäßig hier in der Rubrik MBA.
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