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Mittwoch, 6. Mai 2009 Weiterbildung für Weiterbilder auf der GSA Convention 2009Geschrieben von MS in RhetorikKommentare (0) | Trackbacks (0)
Bei der jährlichen Top-Veranstaltung des internationalen Berufsverbandes der Weiterbilder dreht sich alles um die Geheimnisse überzeugender Kommunikation.
Referenten, denen die volle Aufmerksamkeit garantiert ist, haben nicht selten ein gutes Gespür für den richtigen Rhythmus, die gemeinsame Tonlage und die Stimmung des Publikums, die es aufzugreifen gilt. Mit dem Motto „Hier spielt die Musik“ rückt GSA-Präsidentin Sabine Asgodom diese Qualitäten in den Mittelpunkt des jährlichen Knowledge-Austausches ihres Verbandes. „Wir wollen, dass die GSA Schwung in die Weiterbildungsbranche bringt. Nur wer höchsten Ansprüchen genügt und für Qualität steht, wird sich in diesen stürmischen Zeiten durchsetzen. Unternehmen brauchen jetzt Weiterbildungsunterstützung von Profis. Und diese lernen wiederum von (internationalen) Profis.“ Über ihren Dachverband International Federation for Professional Speakers (IFFPS) sind GSA-Mitglieder mit rund 6000 Experten weltweit verbunden. Es ist gute Tradition, dass diese ihr Know-How auch über Landesgrenzen hinweg austauschen. So sind bei der GSA-Convention im Herbst dieses Jahres unter den 45 Trainern und Rednern, die ihr Wissen weitergeben, viele internationale Experten zu finden. Mit dabei sind aus den USA zum Beispiel der Gitarren-Virtuose und Keynote-Speaker Mike Rayburn, der Präsident der National Speakers Association Phil van Hooser und die Leadership- und Organisations-Beraterin Monica Wofford. Auch der britische Kollege Roger Harrop, der weltweit den „Helikopter-Blick“ als Schlüssel für prickelnde Vorträge lehrt, kommt für einen Gastvortrag nach Deutschland. Einer der deutschen Referenten, der aus seinem Nähkästchen plaudern wird, ist Michael Rossié. Der ausgebildete Schauspieler, Sprecher und Coach trainiert Manager sowie viele prominente Menschen, die im Licht der Öffentlichkeit glänzen wollen, in punkto Kommunikation. „Mein Maßstab für eine gute Rede“, erklärt Rossié, „ist das Flirtgespräch. Beim Flirten gibt jeder von uns 100 Prozent. Man ist maximal präsent, offen, locker, witzig…. Wenn wir diese Energie auch in einen Vortrag legen, gelingt uns eine überzeugende Argumentation.“ Der Experte in Sachen Wirkung legt Wert darauf, dass die Teilnehmer in Kommunikationstrainings nicht mit starren Regeln verbogen werden: „Nichts ist schlimmer als diese Dressuren: Tu’ dies nicht, mach das. Die zehn goldenen Regeln… Ich bringe den Leuten nichts bei, was nicht ohnehin schon in ihnen steckt. Vielleicht konnten sie ihre Geschichte vorher aber nur zwei Freunden erzählen. Nach meinem Training gelingt ihnen auch die Präsentation auf der Bühne.“ Dafür, dass auf der Bühne die Stimme das nötige Volumen hat, sorgt auf der GSA-Convention Arno Fischbacher. Der Stimmtrainer und Autor des Buches „Geheimer Verführer Stimme“ ist überzeugt, dass „Erfolg im Beruf und in der Wirtschaft, ohne eine überzeugende Stimme nicht möglich ist.“ In Fischbachers Workshop können die Teilnehmer in kleinen Übungen selbst ausprobieren, mit welch einfachen Mitteln sich die eigene Stimme verbessern lässt. „Allein schon die Körperhaltung hat einen immensen Einfluss: sitzend oder stehend, auf einem Bein oder auf beiden – für Präsenz und Festigkeit der Stimme ist das ein Riesenunterschied“, so der Gründer und Vorstand des österreichischen Netzwerks stimme.at. Um das große Ganze im Umgang mit Menschen geht es in der Keynote der Wirtschaftsethikerin und Zukunftsforscherin Monique R. Siegel. Der in der Schweiz lebenden Grande Dame der Kommunikations-Beratung liegen Moral und Stil unseres Miteinander-Umgehens am Herzen: „Leider dreht Kommunikation sich ganz überwiegend um ‚I, myself and me’. Jeder will nur seine Geschichte erzählen. Und sobald sich die Gelegenheit ergibt, fährt das Gegenüber fort mit den Worten: Ja, und bei mir war das so….“ Diese Einstellung trage mit dazu bei, so Siegel, dass Kommunikation die Basis fast aller Probleme sei, die Menschen haben können. „Caring“ lautet Siegels Schlagwort für ein Kommunikationsverhalten, das das Verständnis für andere Menschen und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Eines ihrer Prinzipien: „Bitte den anderen so, dass ihm der Gefallen leicht fällt. Stell keine Forderungen, sondern formuliere Wünsche.“ Nicht nur deshalb ist Monique Siegel davon überzeugt, dass Frauen jetzt in der Wirtschaftskrise große Chancen haben. „Die Männer im Top-Management hatten die Kontrolle über die Wirtschaft schon lange nicht mehr, haben ihr Verhalten aber nicht verändert. Mit der Krise merken sie jetzt, dass es das System, das wir hatten, nicht mehr geben wird. Die Offenheit für neue Wege wächst. Das kommt besonders den Frauen zugute, denn sie denken und handeln facettenreicher und mehrdimensionaler“, so die Zukunftsforscherin. Zum Facettenreichtum des Programms der GSA Convention tragen u.a. die Männer bei, die das Motto „Hier spielt die Musik“ auch wörtlich nehmen. Wie zum Beispiel Otmar Kastner. Der Musiker und Wirtschaftskabarettist entwickelt für die German Speakers Association einen eigenen Song, der die Schwingungen des Verbandes der Weiterbilder aufgreift und zum Klingen bringen wird. Nicht nur für diesen Auftritt wünscht sich GSA-Präsidentin Sabine Asgodom von den rund 300 erwarteten Teilnehmern den vollen Einsatz: „Es darf auch getanzt werden! Die German Speakers Association lebt von der Vitalität der Mitglieder. Unsere Energie und Begeisterung soll in die Branche ausstrahlen.“ Über German Speakers Association
Quelle: Pressemitteilung von German Speakers Association e.V. publiziert auf openPR.de, 6.5.2009
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