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Dienstag, 13. März 2007 Karriere, Fun und Kinder kriegen?Geschrieben von MS in Berufseinstieg, KarriereplanungKommentare (0) | Trackbacks (0) Die Aufgaben der jungen Frauen scheinen auf den ersten Blick unlösbar zu sein. Fun, Mutter und Karriere unter einen Hut zu bringen und das alles bis 30, wie soll das gehen? Kein Wunder, dass man von der „Rushhour“ des Lebens spricht. Dabei gibt es eine einfache Lösung: Später aufstehen, dann ist die „Rushhour“ vorbei.
Es kann doch nicht sein, dass wir heute bereits nach drei Jahren einen akademischen Abschluss erhalten können, dass Kinder bekommen auch nach 40 noch möglich ist, unsere Lebenserwartung immer länger wird - und wir am Ende doch weniger Zeit haben. Da stimmt doch etwas in unseren Köpfen nicht. Wenn, konservativ gerechnet, eine Frau mit 20 ihr Abi macht, mit 25 Akademikerin ist, eventuell promoviert und eine schicke Habilitation hinlegt, oder nach dem Studium einfach zehn Jahre durch die Welt tingelt und Berufserfahrung sammelt, dann ist sie gerade einmal 35. Dann bekommt sie ihr erstes Kind und bleibt zehn Jahre zu Hause. Danach hat sie immer noch 20 Jahre Berufsalltag vor sich, denn keiner wird heute unter 65 in den Ruhestand geschickt, warum denn auch, wir leben ja alle bis 90. Frauen mit Lehre haben noch mehr Zeit. Also von „Rushhour“ keine Spur! Nun gibt es verschiedene Lebenspläne, und das Leben selbst schreibt sehr gern sein eigenes Drehbuch, aber das ändert nichts daran, dass wir genügend Zeit haben, wir müssen sie nur nutzen. Um bei dem genannten Beispiel zu bleiben, sollte man doch bis 35 ausreichend getanzt und gefeiert haben, um danach einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen. Auch die zehnjährige Mutterschaft ist keine spaßfreie Isolationshaft. Wer seinen Beruf gelernt und ihn zehn Jahre ausgeübt hat, der wird auch weiterhin die Fachzeitungen abonnieren und sich mit dem Thema beschäftigen. Teilzeit und Telearbeit werden in Zeiten des Outsourcing immer normaler, Möglichkeiten der Beschäftigung gibt es also. Vielleicht findet man auch mit seinem Partner ein elegantes Agreement, so etwas soll es ja geben. Dazu kommt noch die demographische Entwicklung, in der Fachkräfte zu einer raren Spezies werden, egal ob Friseurin oder Ingenieurin. „Aber so richtig Karriere machen kann man nicht, da muss man dranbleiben und darf vor 20 Uhr den Schreibtisch nicht verlassen!“ Vielleicht. Es hängt immer davon ab, was man unter Karriere versteht. Wenn eine 45-jährige erfahrene Frau mit einem klaren Ziel wieder in den „Ring“ steigt, dann hat sie immer noch genügend Zeit, um im herkömmlichen Sinn Karriere zu machen, das kann man auch noch mit 60. Die Türen des Lebens schließen sich niemals, weder im Bereich Fun, noch bei Liebe oder Karriere. Mögen sich die anderen in den Rushhours blockieren und nach Karriere drängeln.
Quelle und Autor: Carl Schroebler, Buchautor „14-24Jahre.com > Studien- & Berufswahl leicht gemacht.“,www.14-24jahre.com
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