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Dienstag, 30. Januar 2007 Wer Politikern beim Reden zuhört, hört oft mehr Ähs als Antworten. Dabei lässt sich der Verzicht auf Ähs effektiv trainieren. Im Toastmasters-Club Rhetorenschmiede üben Privatpersonen, vor Publikum frei zu sprechen; ein 'Äh-Zähler' notiert dabei jeden Versprecher. Die Ergebnisse sind verblüffend: Weniger Ähs, mehr Inhalt. Frei reden vor Publikum. Alleine der Gedanke daran jagt vielen Menschen Schauer über den Rücken. Dabei gehört der überzeugende Auftritt heute zu den Schlüsselqualifikationen für viele Berufe. Wem Reden vor Publikum Angst einjagt, der ist in der Rhetorenschmiede gut aufgehoben: Hier helfen alle mit aufmunternden Worten und professionellen Tipps. Bei den Club-Mitgliedern spielen Alter, Beruf und Weltanschauung keine Rolle. Der Jahresbeitrag entspricht den Ausgaben für ein gutes Essen (derzeit ca. 80,-- Euro): Ein Bruchteil dessen, was in der Regel die Teilnahme an einem einzigen Rhetorikseminar kostet. Die Rhetorenschmiede ist einer von derzeit elf Münchner Toastmasters-Clubs. Der erste Toastmasters-Club startete 1924 in USA. Inzwischen haben knapp vier Millionen Menschen weltweit bei Toastmasters Reden gelernt. Diese Non-Profit-Organisation hat zur Zeit etwa 211000 Mitglieder in 10500 Clubs; die Toastmasters sind bereits in 90 Ländern der Erde ein Begriff. In der Rhetorenschmiede heißt es 'learning-by-doing'. Denn es gibt keine Trainer oder Lehrer. Diese Rollen übernehmen die Mitglieder selbst. Während einer spricht, bewertet ein anderer nach international festgelegten Standards die Details; zum Beispiel Stimmvielfalt, Mimik und Gestik. Wer sich gerne selbst ein Bild von Toastmasters machen möchte, kann die Rhetorenschmiede jederzeit besuchen; unverbindlich und kostenlos. Die Mitglieder treffen sich zweimal im Monat ab 19 Uhr im BMW-Nachbarschaftsforum, München, Riesenfeldstraße 7. Neuer Treffpunkt ab März 2007: Kulturhaus Milbertshofen (www.kulturhaus-milbertshofen.de), Schleißheimer Straße 332, 80809 München
Quelle: Pressemitteilung Rhetorenschmiede publiziert auf openPR.de, 29.01.2007
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